Cloud-Technologie Definition

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Cloud-Technologie profitiert von zunehmender Digitalisierung und Unternehmen verwenden häufig bereits Cloud-basierte Anwendungen in einem digitalen Raum. Enterprise Clouds gibt es als Anwendung für Private Clouds, Public Clouds sowie Hybrid Clouds.

Cloud-Technologie – Definition

Das Speichern von Informationen auf Google Drive, Dropbox, Microsoft OneDrive oder einem E-Mail-Server unterscheidet sich erheblich vom Speichern dieser Daten auf einer Desktop-Festplatte oder einem USB-Stick. Anwender können von nahezu jedem Computer mit Internetzugang darauf zugreifen. Die Technologie wird auch als Cloud Computing bezeichnet.

Eine einfache Definition von der Cloud umfasst die Bereitstellung verschiedener Arten von Diensten über das Internet. Von Software und Analysen bis hin zu sicheren Datenspeicherungs- und Netzwerkressourcen kann die Cloud bereitstellen.

Laut dem amerikanischen National Institute of Standards and Technology (NIST), gibt es fünf einfach definierende Merkmale der Cloud.

Cloud Technologie und Barrierefreiheit
Quelle: www.nist.gov

Merkmale einer Cloud-Technologie

  • Self-Service-On-Demand: Nutzer können diese Cloud-Technologie jederzeit für die Speicherung und den Zugriff auf ihre Daten nutzen. Sie gibt ihnen die volle Kontrolle über die Ressourcennutzung und -verteilung.

  • Ortsunabhängiger Netzwerkzugriff: Nutzer müssen nur eine Internetverbindung auf ihrem bevorzugten Gerät haben, um jederzeit und überall über einen Webbrowser auf ihre Cloud-Daten zugreifen zu können.

  • Zugewiesene Ressourcen: Mehrere Nutzer können denselben Speicherplatz innerhalb der Cloud-Technologie gemeinsam nutzen. Die Ressourcen können nach Bedarf zugewiesen und verteilt werden.

  • Skalierung: Die Cloud kann wachsen und schrumpfen, ohne dass es Auswirkungen auf die Benutzer oder deren Informationen hat. Wenn ein Unternehmen beispielsweise einen hohen Datenverkehr benötigt, kann die Cloud entsprechend erweitert werden und die neuen Anforderungen berücksichtigen.

  • Pay-as-you-go-Modell: Viele Cloud-Service-Provider verwenden ein Abrechnungsmodell, bei dem der Kunde nur für die in Anspruch genommen Dienste bezahlt.

Begriffe über Cloud-Technologie

Virtualisierung

Virtualisierung ist eine der wichtigsten Techniken, die von Cloud-Anbietern verwendet wird. Sie ist besonders für Unternehmen sehr kostengünstig, Hardware-reduzierend und energiesparend. Durch die Virtualisierung lässt sich eine einzelne physische Instanz einer Ressource oder Anwendung für mehrere Kunden und Organisationen gleichzeitig freigeben.

Der Begriff der Virtualisierung ist in der Cloud-Technologie häufig ein Synonym für die Hardwarevirtualisierung, die eine grundlegende Rolle bei der effizienten Bereitstellung von IaaS-Lösungen (Infrastructure-as-a-Service) für Cloud Computing spielt. Neben der virtuellen Umgebung für Anwendungen bieten sie zusätzlich Speicher und Netzwerke.

Container

Cloud-Container stellen eine Abstraktion des Betriebssystems dar und bieten zusätzliche Sicherheit. Weltweit führende Technologieunternehmen wie Microsoft, Google und Facebook nutzen sie bereits in ihren Angeboten für das Cloud-Computing. Cloud-Container werden zunehmend in Produktionsumgebungen eingesetzt. Sie versprechen eine optimierte, einfach zu integrierende und sichere Methode zur Implementierung spezifischer Infrastrukturanforderungen.

Container sind auf die virtuelle Isolation angewiesen, um Anwendungen bereitzustellen und auszuführen, die auf ein gemeinsam genutztes Betriebssystems zugreifen. Sie enthalten Komponenten wie Dateien, Bibliotheken und Umgebungsvariablen, die zum Ausführen der gewünschten Software erforderlich sind.

On Premise

Cloud-Dienste werden über das Internet bereitgestellt und Kunden benötigen normalerweise keine physische Hardware vor Ort. Stattdessen abonnieren sie Cloud-Dienste über das Internet. Die gesamte Serveraktivität findet auf der Webseite des Anbieters statt. Das führt zu einer Reihe wesentlicher Cloud-Vorteile für Geschäftsanwendungen wie Skalierbarkeit, On-Demand-Services und Flexibilität.

In einigen Fällen behalten Kunden von Cloud-Diensten die Hardware oder ihre Daten vor Ort. Der Teil der Infrastruktur, der im Unternehmen untergebracht ist, wird als On-Premise-Infrastruktur bezeichnet. Der Trend geht aber eindeutig Richtung Off-Premise-Infrastruktur mithilfe der Cloud-Technologie.

Welche Cloud-Dienste gibt es?

Cloud-Dienste, häufig mit XaaS (as a Service/ aaS) abgekürzt, sind so unterschiedlich wie die Cloud-Typen selbst. Anwender können drei verschiedene Arten von Cloud-Diensten erwerben:

Infrastructure as a Service (IaaS) bedeutet, dass Unternehmen ein Netzwerk oder einen virtuellen Server kaufen. Diese Lösung hostet die Infrastruktur in der Public oder Private Cloud anstelle eines herkömmlichen lokalen Rechenzentrums. Die Infrastruktur wird bei Bedarf an den Kunden geliefert und vollständig vom Dienstanbieter verwaltet. Diese Angebote sind auch als Workspace-as-a-Service zu finden und beschreiben die komplette Ausstattung eines Arbeitsplatzes. Monatliche Gebühren werden zu Festpreisen oder nach Nutzungszeiten abgerechnet.

Platform as a Service (PaaS) bietet alles, was Unternehmen für Geschäftsanwendungen benötigen. PaaS wird mit Infrastrukturen wie Netzwerken, Online-Speichern und Servern sowie Datenbankverwaltungssystemen, Entwicklungstools und vielem mehr geliefert. PaaS soll beim Erstellen, Testen, Entwickeln und Aktualisieren von betrieblichen Anwendungen helfen. Das Angebot richtet sich vor allem an Unternehmen, in denen es eigene Entwickler gibt.

Software as a Service (SaaS) erhalten Anwender, wenn sie eine neue App für Ihr Telefon herunterladen. Unternehmen erstellen und entwickeln eine Software und vermieten sie dann an Käufer. Software-Lösungen können beispielsweise Tools für das Home-Office sein oder für die Vernetzung von Remote-Arbeitsplätzen. Auch Einsätze von Sicherheits-Software ist in diesem Modell möglich.

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